Kinder – unsere Zukunft

Siehe, Kinder sind eine Gabe des Herrn, und Leibesfrucht ist ein Geschenk. Psalm 127, 3

Dass Satan Kinder hasst, zeigt uns die Geschichte der Menschheit von Anbeginn. Sie beginnt mit einem Familiendrama. Kain erschlägt seinen Bruder Abel. Dieser Geist durchzieht mittlerweile die Geschichte. In diesen Tagen geht ein Ruck durch unser Land. Man hat sich auf das Kind besonnen und das sicher nicht ohne Grund. Unserer Gesellschaft sind ihre Kinder verloren gegangen und damit ist ihre Zukunft ernsthaft in Frage gestellt. Mittlerweile spricht man von einem Staat von Rentnern. Daran wird auch die  Familienpolitik nichts ändern solange der Mensch seinen Bezug zum Schöpfer nicht ändern will, wird er auch keinen Bezug zum Leben finden.

So werden Kinder hemmungslos abgetrieben. Statt sich über das Geschenk zu freuen und es aus Gottes Hand zu nehmen, werden sie als Kostenfaktor betrachtet und als Gefahr, welche die Lebensqualität der Eltern einschränken könnte. Es ist heute leichter ein Kind abtreiben zu lassen, als eine Katze vom Tierarzt einschläfern zu lassen. Jesus ruft die Kinder zu sich und segnet sie. Matth. 19, 13-15. Jesus macht die Sorge um Kinder zur höchsten Priorität. Sie sind die verlorenen Schafe unserer Gesellschaft. Matth. 18, 12-14. Jesus macht das Kind zum Vorbild für wahre Größe und stellt sich schützend hinter sie und droht denen, die ihnen Schaden zufügen wollen. Matth. 18, 1-5.

Es waren Kinder, die prophetische Reden im Tempel aussprachen und Jesus fügt hinzu, dass es Gott gefallen hat, sich aus dem Munde der Kinder zu verherrlichen. Matth. 21, 15-16.

Wenn Kinder ihren Eltern einen Rat erteilen dürften, könnte er sich etwa so anhören: Mami und Papi, ich bin nicht euer Eigentum, ich bin eine Gabe Gottes. Der Schöpfer allen Lebens hat mich euch in die Hände gelegt und anvertraut. Im Moment kann ich nur weinen und Tränen vergießen; aber es liegt in euren Händen, mir das Lachen beizubringen. Ich möchte ein glücklicher Mensch werden, der gerne lebt und weiß, wozu er auf der Welt ist. Gebt meinem Leben eine Hoffnung, für die es sich lohnt zu leben.

Im Moment habe ich Hände und Füße, mit denen ich noch nichts anfangen kann. Ich kann weder greifen noch gehen. Es liegt in euren Händen mich zu lehren, wie man zupackt und das Leben meistern kann und zeigt mir durch euer Vorbild einen Weg, den es sich lohnt zu gehen. Im Moment ist mein Mund noch stumm. Ich kann noch nicht sprechen. So muss ich jedes Wort mühevoll lernen. Mami und Papi, ihr werdet meine Lehrmeister sein, von euch werde ich die ersten Worte lernen. Helft mir mit Hochachtung vor euch einmal Vater und Mutter sagen zu können. Lehrt mich die Sprache der Liebe sprechen. Lehrt mich die Wahrheit zu sagen. Lehrt mich, mit Gott zu reden. Im Moment schlägt mein Herz noch sorgenfrei, es ist unbeschwert und leicht.

Das wird sich bald ändern.
Mami und Papi, helft mir rechtzeitig, mein Herz zu bewahren. Ich brauche Leitplanken für mein Leben, damit ich nicht vom Weg abkomme und irgendwo im Graben lande. Macht mich mit Gottes Geboten vertraut, sie sind die Gebrauchsanleitung für ein optimales Leben und zeigt mir durch euer Vorbild, wie man das im Alltag umsetzen kann.