Nicht gegen Fleisch und Blut

Denn wir haben nicht gegen Fleisch und Blut zu kämpfen, sondern mit Mächtigen und Gewaltigen, nämlich mit den Herren der Welt, die in dieser Finsternis herrschen, mit den bösen Geistern unter dem Himmel. Epheser 6, 12

Wie oft haben wir diesen Vers gelesen und dann erlebt, dass Satan wirklich unser Gegner ist und wir uns im Kriegszustand befinden, ob es uns gefällt oder nicht. Selten haben wir darüber nachgedacht, nach welchen Plänen und Methoden der Böse vorgeht. Diese Grauzone benutzt er und darin liegt sein Erfolg.

Als ich im Gebet war und mir darüber Gedanken machte, nahm ich ein Stück Papier um aufzuschreiben, was Gott mir sagen wollte: Geheimdokument aus dem Reich der Finsternis. An alle Dämonen, meine Unterteufel: Auch wir interessieren uns für die Zeichen der Zeit und deuten die Geschichte der Völker und wissen um das Vorhaben des Christus.

Mit großem Erfolg kämpften wir über 2000 Jahre einen zähen, aber erfolgreichen Kampf gegen unseren Widersacher: „Tod dem Christus und Tod seiner Kirche“, war unser Schlachtruf. Wir stehen kurz vor dem Endsieg. Der Anbruch unserer Weltherrschaft steht unmittelbar bevor. Wir setzen zur letzten Offensive an, so wiederhole ich unsere Strategie: Alle christlichen Leiter sind unter Dauerbeschuss zu nehmen, bis sie ausgeschaltet sind. Verleumdet sie durch die Medien. Erfüllt sie mit abgrundtiefem Hass gegen alles Fromme. Gebt ihnen Ideen, wie man an geeignetes Material herankommt, das gegen sie genutzt werden kann. Lasst solche Berichte auf den Titelseiten erscheinen, solange, bis es jeder gelesen hat. Sollten sie trotzdem erfolgreich sein, dann versucht sie mit Hochmut und Überheblichkeit. Macht sie selbstsicher, damit sie ungeschützt vorpreschen und zu Fall kommen.  Setzt sie unter Stress mit Arbeiten, die sie sich selbst aufgebürdet haben, bis ihr geistliches Leben die letzte Substanz verloren hat. Vertreibt sie aus ihren Gebetsstuben. Macht sie stumm vor ihrem Gott.

Macht den Druck so stark, dass ihre Frauen psychisch krank werden. Raubt ihnen ihre Kinder, indem ihr ihnen zeigt, wie schlimm es in den Gemeinden ihrer Väter zugeht. Zerstört ihr Vertrauen zu dem Christus und treibt sie aus den Gemeinden. Plagt die Mitarbeiter, indem ihr sie uneinig macht. Wenn wir ihre Leiterschaft zerstört haben, bekommen wir Zugriff auf ihre Anhänger. Wir werden sie ebenfalls mit üblen Gerüchten verletzen und sie gegeneinander aufhetzen, bis alle zerstreut sind.

Alle christlichen Ehen und Familien sind zu vernichten. Dringt zu ihnen durch das Fernsehen vor. Überhäuft sie mit Horror und Perversität. Verführt sie durch falsche Leitbilder und verwüstet ihre Phantasie. Beschäftigt sie, damit sie keine Gelegenheit mehr haben miteinander zu sprechen und schon gar nicht miteinander zu beten. Ich hasse Gebet!

Sagt immer wieder allen Christen, besonders in der westlichen Welt, dass ihr Wohlstand eine Gabe Gottes ist, den es zu vermehren gilt. Treibt sie an, so viel Geld wie möglich zu verdienen. Dann reizt sie mit Lüsten und Begierden, damit sie sich verschulden und sie nicht mehr über den Berg hinwegsehen können. Dann raubt ihnen ihre Arbeitsplätze und treibt sie in die Verzweiflung. Plagt sie dann mit Sorgen und beschafft ihnen Alkohol und Drogen. So beginnen sie sich selbst zu zerstören.

Alle Christen, weltweit, müssen vom Ziel abgelenkt werden. Seid dabei großzügig. Die Wiederkunft ihres Christus ist nicht aufzuhalten, aber wir können erreichen, dass er niemanden findet, der wirklich auf ihn wartet. Darum, ihr Lieben, seid stark in dem Herrn und in der Macht seiner Stärke. Eph. 6,10