Die Bibel, kein Buch wie dieses

Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg. Psalm 119, 105

In der Weltliteratur gibt es kein Buch, das mit der Bibel vergleichbar wäre. Einmalig ist ihre Entstehungszeit. Etwa 2000 Jahre brauchte sie zu ihrer Entstehung und wurde von etwa 40 Autoren geschrieben; diese aber lebten oft zu unterschiedlichen Zeitepochen. Inhaltlich müsste sie demzufolge voller Widersprüche sein. Das Gegenteil aber ist der Fall. Sie ist wie aus einem
Stück, obwohl sie aus 66 einzelnen Büchern besteht. Vom ersten Blatt an begegnet uns immer wieder der Ausspruch: So spricht der Herr! So sprach Gott durch seine Propheten zu den Juden und hat dieses Volk zum Offenbarungsträger seiner Herrlichkeit und seines Willens werden lassen. Die Botschaft der Bibel ist das lebendige Wort, und wer sich damit beschäftigt, hat ein Gegenüber, mit dem er sich auseinandersetzen muss.

Durch die Bibel wissen wir, dass Gott der Schöpfer des Universums ist und den Menschen zum Mittelpunkt seiner Interessen macht. Durch sie antwortet Gott auf die Sinnfrage des Lebens und niemand muss sein Dasein als Zufall betrachten. Durch sie vermittelt Gott Wahrheiten, die zum Leben unverzichtbar sind. Von Anfang bis Ende bezeugt sie eine Erlösung. Damit geht sie auf ein elementares Bedürfnis aller Menschen ein. Jeder setzt sich mit Recht und Unrecht auseinander und macht sich Gedanken über Schuld und Sühne und Gerechtigkeit. Deshalb wurden Altäre gebaut und Opfer dargebracht. Das erste Opfer brachte Gott selbst: Er kleidete Adam und Eva mit Fellen und bedeckte ihre Nacktheit und Schande. Tausende Jahre später erscheint Christus als das Lamm Gottes. Mit seinem Opfer wurde die Schuldfrage endgültig und für alle Zeiten gelöst.

Alle Personen in der Bibel haben wirklich gelebt und alle Orte existierten und werden von Archäologen gefunden. Alle Ereignisse fanden wirklich statt, wie zum Beispiel die Sintflut oder der Untergang von Sodom und Gomorrah oder die Geschichten von David und Goliath oder der Bericht von Christi Geburt. Dieses Ereignis und die Taten Jesu werden gleich von mehreren Zeugen berichtet und ergänzt. So gab Gott uns vier Evangelien, damit wir glauben sollen, was geschehen ist.

Die Bibel berichtet in fortlaufender Folge die Geschichte des jüdischen Volkes. Fast alle Propheten haben sich mit ihr beschäftigt. Ihre Vertreibung wurde ebenso vorausgesagt, wie die Sammlung aus allen Völkern zurück in das Land ihrer Väter. So macht sie die kühnsten Voraussagen über die Zukunft der Völker. Sie verschweigt nicht, dass der letzte Krieg im Nahen Osten stattfinden wird, mit dem Ziel, die Juden zu vernichten. Das Gegenteil wird der Fall sein, weil Gott seine schützenden Hände über sie hält. Wo immer dieses Wort gelesen oder gesprochen wird gibt es Reaktionen. Gott ist Licht und was er sagt, verbreitet Licht und wer das Licht hasst, beginnt es zu meiden oder sogar zu verfolgen.

Das ist der Grund, weshalb kein Buch so gehasst wird wie die Bibel. Darum, dass sie das Böse offenbart, hat Satan sie durch die Jahrtausende hindurch verfolgt. Unzählige kamen wegen ihr ins Gefängnis oder wurden umgebracht, das hat sich bis heute nicht geändert, denken wir nur an die islamischen Länder, an NordKorea oder China.

Die Bibel ist das am meisten verbreitete Buch, aber auch das Buch, das am wenigsten gelesen wird. Ist es da ein Wunder, wenn ein christliches Volk seine moralischen Werte verliert und immer tiefer in Finsternis gerät? Was tun, wenn wir nicht mehr sagen können: Dein Wort ist meines Fußes Leuchte und ein Licht auf meinem Weg?