Sein Name ist Jesus

Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Matthäus 1, 21

Mit Namen verbinden sich Personen und ihre Geschichte. So hat die Menschheit schon viele Namen hervorgebracht, an die sie sich auch Jahrzehnte später noch mit Respekt erinnert; in umgekehrter Weise ist es ebenso. Der bedeutendste Name aber ist und bleibt der Name „Jesus“. Jesus deshalb, weil Gott sich mit ihm verbunden hat. Jesaja weissagt: Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen, das ist verdolmetscht: Gott mit uns. Jes. 7, 14. Damit umgibt Gott diesen Namen mit seiner Person. Gott selbst wird mit ihm sein, wo immer dieser Name angerufen wird.

Durch Jesus schafft Gott Veränderungen von Umständen oder ein neues Denken bei Menschen, indem er ihnen seinen Geist schenkt. Deshalb sagt Petrus in seiner Verantwortung vor den Geistlichen in Jerusalem: In keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. Apg. 4, 10-12.

Als Jesus zu einem von Dämonen besessenen Mann ging, schrien die Dämonen: Was willst du von uns, du Sohn Gottes? Bist du hergekommen, uns zu quälen, ehe es Zeit ist? Das hat sich bis heute nicht geändert. Wer sich zu diesen Namen bekennt, macht sich zum Feind des Teufels. Er versucht, diese Person lächerlich zu machen, zu verfolgen oder sie umzubringen.

Manja wurde in diesen Tagen nach neun Jahren Haft aus dem Gefängnis in Katmandu entlassen. Sein Bericht ist ergreifend: „Ich war auf dem Weg in das Hochland des Himalaja, um die entlegenen Dörfer mit dem Evangelium zu besuchen. Unterwegs fand ich eine Leiche am Weg und meldete das der Polizei. Doch alles kam anders, als ich dachte. Ich wurde verdächtigt, diesen Mann umgebracht zu haben und wurde verhaftet. Dann ging es los: Anklage, nicht enden wollende Folter und Demütigungen und zum Schluss das Urteil: 20 Jahre Gefängnis. – Ich war sehr deprimiert. 20 Jahre im Gefängnis konnte ich mir nicht vorstellen. Ich dachte an meine Frau und unsere zwei Kinder und konnte nichts für sie tun. Man hatte mich mit Hunderten Gefangen eingepfercht wie Tiere. Schmutz, üble Gerüche, Dunkelheit, Hunger, und immer wieder Verhöre und Folter wollten meine Seele erdrücken. In der Nähe der Toiletten war etwas Platz, mich niederzuknien, um für meine Leidensgenossen zu beten. Allmählich füllte sich mein verzagtes Herz mit neuem Lebensmut. Mir wurde bewusst, dass Jesus mit mir ins Gefängnis gegangen war.

Gott war es, der meinen Weg hierher gelenkt hatte. Ich begann bei jeder Gelegenheit, mit den Gefangen über diesen wunderbaren Namen Jesus zu sprechen. Eines Tages kam ein Mitgefangener zu mir und bat mich, für seine kranke Frau zu beten. Das tat ich gerne und augenblicklich wurde sie geheilt. Das sprach sich bald herum und andere kamen und zeigten Interesse am Evangelium. In neun Jahren fanden 200 bis 300 zum Glauben. Zu meiner großen Freude wurde ich vorzeitig aus der Haft entlassen.

Jetzt kann ich hingehen und die Bergdörfer besuchen und auch ihnen die gute Nachricht bringen.“ Verkündigst du das Evangelium, dann denke daran, was Petrus sagte: In keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden als in dem Namen Jesus Christus.