Vor allen Dingen zuerst …

So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen zuerst tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen. 1. Tim. 2, 1

Es gibt Dinge, die wichtig sind und solche, die noch wichtiger sind und dann gibt es Dinge, die am allerwichtigsten sind. Was könnte das sein? Meine Zuhörer dachten nach. – Was könnte am allerwichtigsten sein, vielleicht Essen und Trinken? – Sicher, ohne Nahrung müssen wir sterben. Oder ist es frische Luft zum Atmen? – Ohne Sauerstoff müssen wir auch sterben – dann allerdings früher. Geht es um unser physisches Leben, sind alle diese Dinge wichtig. Paulus aber denkt in eine andere Richtung. Ihm geht es um ein Leben mit Gott und nennt das Gebet die größte und wichtigste Aufgabe. Warum tut er das? Ist Beten wirklich so wichtig? Es gibt Gründe, die das unterstreichen. „Vor allen Dingen zuerst …“ weiterlesen

Investiere in die Ewigkeit

Die Frömmigkeit aber ist ein großer Gewinn für den, der sich genügen lässt. Denn wir haben nichts in die Welt gebracht; darum werden wir auch nichts hinausbringen. Wenn wir aber Nahrung und Kleidung haben, so wollen wir uns daran genügen lassen. 1. Timotheus 6, 6-8

Es geht uns wie dem Feuer im Kamin. Du kannst so viel Holz hineinlegen wie du willst, nie sagt es: „Es ist genug.“ Das kennen wir alle: Immer größer muss es sein, immer mehr kaufen und besitzen und noch mehr Geld verdienen.

Der ehemalige Vizekanzler Müntefering brachte diese Entwicklung einmal auf den Punkt. Er kritisierte die skrupellosen Finanzhaie, die ständig darauf bedacht sind, noch mehr Geld zu scheffeln. Er sagte: „Diese haben kein Herz im Leib und kein Gewissen. Nur schnelle und hohe Renditen sind gefragt. Ihnen reichen schon lange nicht mehr vier bis sieben Prozent, heute werden 20 bis 100 Prozent angestrebt.“ Wohin das führt, sehen wir heute.

Eine Hand voll Geldjongleure hat über Nacht Billionen vernichtet und ganze Staaten an den Rand eines Finanzkollapses gebracht. Jetzt muss unsere Regierung sehen, woher sie das Geld nehmen soll, um zu retten, was zu retten ist.

Jesus erzählt ein Gleichnis. Der Acker eines Bauern hatte soviel Getreide hervorgebracht, dass er überlegen musste, was er mit dem Reichtum anfangen sollte. Anstatt mit anderen zu teilen, sagte er: „Ich will sagen zu meiner Seele, du hast einen großen Vorrat auf viele Jahre; habe nun Ruhe, iss, trink und habe guten Mut!“ Gott sprach zu ihm: „Du Narr! Diese Nacht wird man deine Seele von dir fordern und wem wird das gehören, das du dir angehäuft hast“? Dann sagt Jesus: „So wird es dem ergehen, der sich Schätze auf Erden sammelt und nie an die Ewigkeit dachte.“ Luk. 12, 16-21.

Wiederholen wir die Frage für uns ganz persönlich noch einmal: Brauchen wir wirklich immer noch etwas Besseres, als wir schon haben, und noch mehr? Paulus sagt: Habt ihr Nahrung und Kleidung, so lasset euch genügen. Warum? Ein jenseitsbezogener Lebensstil ist gefragt. Anstatt sich die Taschen zu füllen, sollten wir an die Ewigkeit denken. Gott sagt, dass unsere Werke uns nachfolgen werden. Diesen Tag beschreibt Jesus, wenn er jeden fragen wird was er mit seinen anvertrauten Gaben getan hat.

„Aus Angst habe ich das Geld sicher aufbewahrt. Hier hast du es wieder zurück!‘

Zornig antwortete ihm darauf sein Herr: ‚Auf dich ist kein Verlass, und faul bist du auch noch! Wenn du schon der Meinung bist, dass ich ernte, was andere gesät haben, und mir nehme, was du verdient hast, hättest du zumindest mein Vermögen bei einer Bank anlegen können! Dort hätte es wenigstens Zinsen gebracht! Matth. 25, 25-27

Unterstütze einen einheimischen Missionar mit 30 oder 60 Euro monatlich und du hast etwas auf der Bank angelegt, die mit deinen Finanzen einen hoch motivierten Missionar aussenden kann, der dahin geht wohin du nie hättest gehen können um eine Ernte einzubringen, daran du dann Anteil bekommst. Z.B. hier  https://www.gfaworld.de/  oder hier https://www.vdm.org/ oder hier  https://www.diospi-suyana.de/  um nur einige zu nennen, die mir ganz besonders am Herzen liegen.

Prospekt oder Wirklichkeit?

Befleißige dich, vor Gott dich zu erzeigen als einen rechtschaffenen und unsträflichen Arbeiter, der da recht austeilt das Wort der Wahrheit. 2. Timotheus 2, 15

Es macht einen großen Unterschied, ob ich nur einen Prospekt über ein Land betrachte oder selbst vor Ort sein darf. Ein Prospekt kann zwar informativ sein, er kann mir aber keine Erfahrung mit dem Land und dessen Menschen vermitteln. Dazu fehlt ihm die dritte Dimension. Er besteht nur aus toten Buchstaben.

Eine Predigt kann genau so sein. Die schönsten Wahrheiten werden zwar verkündigt, aber niemand wird berührt und jeder geht seinen eigenen Gedanken nach. Am Ende ist jeder froh, wenn alles überstanden ist. – Man stelle sich vor, wie der geistliche Zustand der Hörer sein wird, wenn sich das immer wiederholt. Paulus kannte dieses Problem und hat sich geschworen, kein Prospektprediger sein zu wollen. Denn ich wollte nicht wagen, von etwas zu reden, das Christus nicht durch mich gewirkt hat, um die Heiden zum Gehorsam zu bringen durch Wort und Werk, durch Kraft der Zeichen und Wunder und durch Kraft des Geistes. Röm. 15, 18-19. „Prospekt oder Wirklichkeit?“ weiterlesen

Segen der Gottesfurcht

Die leibliche Übung ist wenig nütze, aber die Gottesfurcht ist zu allen Dingen nütze und hat die Verheißung dieses und des zukünftigen Lebens. 1. Timotheus 4, 8

Religionen fürchten ihre Götter. Stets drohen diese mit Strafe und immer wieder müssen sie mit Opfern und Gebeten wohlgestimmt werden. So ist Religion auch das Geschäft mit der Angst. Gottesfurcht ist keine Furcht vor Gott, sondern eine Haltung dem Schöpfer gegenüber.

Wir können erkennen, ob wir gottesfürchtige Menschen sind.
Ich betrachte mich als ein Geschenk von Gott und habe mich bejaht und danke Ihm für mein Leben. Das ist nicht bei jedem so. Viele befinden sich ständig im Krieg gegen sich selbst. Sie lehnen sich ab und beginnen an sich herumzuflicken, anstatt zu sagen: Ich danke dir dafür, dass ich wunderbar gemacht bin. Ps. 139, 14. Das ist Gottesfurcht. „Segen der Gottesfurcht“ weiterlesen

Vollmächtiger Gottesdienst

So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen zuerst tue Bitten, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen.
1. Timotheus 2, 1

Man hatte einen Gastsprecher eingeladen und jeder war gespannt, wie der Gottesdienst verlaufen würde. Er sprach zuvor mit dem Pastor, dass Gott ihm einige Personen aufs Herz gelegt habe, für die er besonders predigen wolle. So nannte er einige Anliegen und fügte hinzu, dass er nur für diese Personen predigen würde. Das war neu und jeder hörte aufmerksam zu, ob man selbst diese Person sei. Nach der Predigt machte er einen Aufruf und war nicht wenig erstaunt, wie viele nach vorne kamen, um für sich beten zu lassen. So wurde für jeden mit der ganzen Gemeinde gebetet und Gott gab fast allen geistliche Zusprüche und Weissagungen und der Heilige Geist konnte mächtig wirken. „Vollmächtiger Gottesdienst“ weiterlesen

Kämpfe nicht an falscher Front

Kämpfe den guten Kampf des Glaubens; ergreife das ewige Leben, wozu du berufen bist und bekannt hast das gute Bekenntnis vor vielen Zeugen.  1. Timotheus 6, 12

Im Leben gibt es viele Kämpfe zu kämpfen. Aber nicht jeder Kampf ist es wert, gekämpft zu werden. Es kostet nur wertvolle Zeit. Es gibt viele Fronten, an denen man kämpfen könnte. Es gibt Menschen, die ganz bewusst Diskussionen vom Zaun brechen, nur um dich zu beschäftigen. Aber es ist immer noch deine Entscheidung, auf welchen Kampf du dich einlässt und wie viel Zeit du in diese Fronten investieren willst. Man muss nicht immer Recht haben wollen. Man muss nicht immer noch seine Meinung unterbringen, bevor man dann den Fall zu den Akten legt. Verschwende keine Zeit mit negativen Dingen, die nichts bringen und für deine Zukunft eigentlich auch keine wirkliche Bedeutung haben. Konzentriere dich auf das, was in deinem Herzen brennt, plane deine Zukunft, schaue auf die Vision deines Lebens und du wirst ein viel schöneres Leben haben. Es gibt viel wichtigere Dinge im Leben als Recht zu haben oder anderen Menschen noch mal die Meinung zu sagen. „Kämpfe nicht an falscher Front“ weiterlesen