Der böse Tag

Darum nehmt die volle Waffenrüstung Gottes, damit ihr am bösen Tage widerstehen und als Sieger das Feld behalten könnt! Epheser 6, 13

Unser Text spricht vom bösen Tag und sagt indirekt, dass nicht jeder Tag ein böser Tag ist. Hat jemand sein Leben Gott anvertraut, erlebt er herrliche Tage. Sein bisheriges Leben gehört der Vergangenheit an, in ihm ist alles neu geworden. Er freut sich über den tiefen Frieden, den er nun atmen darf. Er ist erfüllt von einer lebendigen Hoffnung und darf getrost in die Zukunft schauen. Er erlebt, wie Gott sich um ihn kümmert und seine Gebete erhört.

Ja, ein Jünger Jesu ist ein glücklicher, gesegneter Mensch! Und dennoch kann sich alles plötzlich ändern. Unverhofft zeigen sich am Horizont Wolken und ein böser Tag naht. Schon hat sich bei aller Glückseligkeit der Himmel verdunkelt. Eine Krankheit hat sich eingeschlichen und ihn an das Bett gefesselt oder Menschen haben ihn enttäuscht und üben Verrat oder er verliert seine Arbeitsstelle oder einen Angehörigen. „Der böse Tag“ weiterlesen

Diospi Suyana (11)

Der achte Newsletter von Sonja Müller aus Peru kam im Juni 2025. Das war nachdem sie einige Zeit in der alten Heimat war und auch uns besuchte. In der Zeit haben wir sie etwas besser kennen gelernt und verfolgen nun umso interessierter den weiteren Verlauf ihrer Mission in Peru. Aber lest selbst …


Hallo ihr Lieben,
herzliche Grüße aus Curahuasi!
Seit einigen Wochen bin ich nun schon wieder hier und es waren sehr bewegte letzte Monate. Ich schaue sehr dankbar auf eine herausfordernde, aber vor allem reich gesegnete und gute Zeit in Deutschland zurück.
Gott hat mich mit Wohnmöglichkeiten versorgt, mit Gelegenheiten über mein Leben und meine Arbeit zu berichten und ich konnte Zeit mit meiner Familie und Freunden verbringen, wofür ich sehr dankbar bin.
Für einige Wochen wurde mir sogar kostenfrei ein Auto zur Verfügung gestellt, was für mich echt einen riesigen Unterschied gemacht hat, vor allem, weil ich viel in Ortschaften und weniger in großen Städten unterwegs war und damit viel flexibler sein konnte.

Einmal kam mir auf dem Weg zu einem Vortrag auf einer Landstraße in einer ansteigenden, langgezogenen Kurve auf meiner Fahrbahn, ohne jede Ausweichmöglichkeit, ein 40-Tonner LKW entgegen, der gerade 4 PKW am Überholen war – warum auch immer. Ich musste so weit abbremsen, dass ich auf der Fahrbahn zum Stehen kam und der LKW Gott sei Dank kurz vor mir noch auf seine Fahrbahn einscheren konnte. Ich bin also nicht nur konkret dankbar, dass Gott mich versorgt, sondern auch (mal wieder) mein Leben bewahrt hat.

Halte doch mal kurz inne und überlege, wo hast du heute/diese Woche Grund dankbar zu sein? Und wem oder was bist du eigentlich dankbar?

Herausgefordert wurde ich allerdings auch und das nicht zu knapp.
Recht zu Beginn meines Heimatdienstes konnte ich zwei Tage in Bassum (Raum Bremen) bei der VDM verbringen. Das war eine gute Gelegenheit, um sich auszutauschen und um Gewesenes und Visionen zu besprechen.
Schon dort, und vor allem in meiner weiteren persönlichen Reflektion, wurde immer klarer, dass es so, wie ich mir meinen weiteren Weg vorgestellt hatte, doch etwas unzureichend ist. Als Zahntechnikmeisterin habe ich keinerlei professionelle Grundlage, um Menschen in ihren sozialen/seelischen/emotionalen Nöten fundiert begegnen zu können. Dieser Wunsch wurde in mir allerdings immer größer und so habe ich mich entschieden, ein Studium anzustreben.

Da es aus unterschiedlichen Gründen aktuell leider nicht möglich ist, dies von Peru aus zu machen, werde ich nach meiner Zeit bei Diospi Suyana Ende diesen Jahres wieder nach Deutschland kommen. Für den korrekten Studiengang, eine Arbeitsstelle, Wohnung und alles, was so dazu gehört, um in
Deutschland wieder reinzukommen, bete ich aktuell und bin euch sehr dankbar, wenn ihr mich darin unterstützt.

Es ist eine krasse, plötzliche und auch unerwartete Wendung meines Lebens.
Ich kann aber sagen, dass Gott mir dies recht klar und (leider) auch etwas dramatisch zu verstehen gegeben hat, dass meine Zeit hier in Curahuasi/Peru Ende diesen Jahres zu Ende geht und mein Weg wieder nach Deutschland führt. Das ist nicht einfach für mich, da ich mich hier wirklich sehr wohl fühle, sehr gerne hier lebe, gute Kontakte und auch Freundschaften habe und mir die Menschen hier, vor allem die Kinder, wirklich sehr ans Herz gewachsen sind.
Ich habe aber auch immer gebetet, dass Gott mir zeigt, wenn mein Weg woanders hinführt, dass ich nicht an meinen eigenen Plänen festhalte, sondern den Weg gehen will, den er für mich vorbereitet hat. Und deshalb bin ich auch in allem schweren einfach sehr dankbar und vertraue auf ihn, dass er
es gut machen wird – so wie sein Wort, die Bibel, es uns verspricht.

Durch meinen Meisterabschluss ist es an einigen Hochschulen und Studiengängen möglich, direkt in ein Masterstudium einzusteigen, was mich sehr freut und mir damit ein gezielteres Weiterbilden ermöglicht. Und ich kann euch echt sagen, dass ich mich mittlerweile auf diese neue Herausforderung und auch Chance sehr freue und gespannt bin was so kommt.

Ich freue mich allerdings auch sehr, dass ich jetzt erst mal noch bis Dezember hier sein darf, um alles gut beenden und abschließen zu können. In der Zahnklinik geben die Ärztinnen ordentlich Gas, um noch so viel Zahnersatz wie möglich in der verbleibenden Zeit zu realisieren. Und auch neben der Zahntechnik ist bei Diospi ja immer gut was los.

Ende Mai, einige Tage nach meiner Ankunft fand das erste kleine Diospi Suyana Zeltlager statt. Da das Festival erst wenige Wochen zuvor endete wurden einige Zelte stehen gelassen und so konnten wir mit rund 350 Kindern unserer Kinderclubs eineinhalb tolle Tage vollgepackt mit Spiel, Spaß, Workshops, singen, tanzen und einem großartigen Thema verbringen. Es ging um die biblische Geschichte, in der ein Mann in einem Acker einen Schatz fand, ihn vor lauter Freude darüber wieder vergrub und alles, was er hatte, verkaufte, um den Acker mit dem Schatz zu kaufen. Dieser Schatz ist Jesus Christus.
Es war ein wirklich schönes, bewahrtes und gesegnetes Camp.

Diese Woche Mittwoch (ein Feiertag) findet wieder ein großes Kinderfest in unserem Amphitheater statt, bei dem wir gut 1000 Kinder aus dem Ort und Umgebung erwarten. An 12 Stationen werden sie zum Thema „David“ einiges erleben, lernen und erkunden können.

Am 28. Juli ist hier Nationalfeiertag, an dem auch Diospi Suyana sich mit allen Abteilungen auf dem Hauptplatz einfinden wird und im Rahmen eines Festaktes aufmarschiert. Da es dieses Jahr dann mein letztes Mal sein wird, freue ich mich natürlich mit unserem Team nochmal dabei sein zu können.
Auch neben Diospi ist einiges geboten.

Wie gehabt kommen sonntags (mittlerweile) drei Jungs hier aus dem Viertel zu mir, wir gehen zusammen auf den Markt, frühstücken gemeinsam, spielen und verbringen Zeit miteinander. Diese Zeit scheint ihnen wertvoll zu sein, denn sie fragen jede Woche nach, ob sie am folgenden Sonntag wieder kommen dürfen. Mittlerweile hat sich zu Eduardo und Elisander noch der David Aldair gesellt. Es freut mich zu sehen, dass sie mittlerweile etwas Vertrauen zu mit gefasst haben und wir dadurch ein Stückchen Leben teilen können.

In meinem letzten Rundbrief hatte ich schon mal erwähnt, dass wir die letzten Jahre hier in Peru einen Verein gegründet haben. Dieser Verein soll dem Kindeswohl in Curahuasi und der Umgebung dienen. Ich werde euch unsere Vision, den Verein und das erste, anstehende Projekt im nächsten Rundbrief genauer vorstellen, denn auch hierzu gibt es große Neuigkeiten.
Nur so viel schon mal vorab: nach zähen, bürokratischen 8 Monaten mit einigen Gesprächen mit dem Bürgermeister und seinem Team, konnten wir letzte Woche Montag nun endlich einen Vertrag mit der Stadt schließen, der die rechtliche Grundlage dieses Projektes bildet und somit einen Start
ermöglicht! Juuhhhuuuiii!

Also ihr seht, es ist einiges in Bewegung und das ist ganz wunderbar.
Ich danke euch von ganzem Herzen für eure treue Unterstützung, sei es finanziell oder im Gebet! Ihr macht all das möglich und seid ein Teil hiervon. DANKE!

Gott segne euch sehr!
Herzlich, eure Sonja


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Ein neues Kapitel beginnt

Die kamen nun mit den Ältesten zusammen und hielten erneut einen Rat. Sie gaben den Soldaten reichlich Geld mit der Anweisung: Sagt, seine Jünger kamen des Nachts und haben ihn gestohlen, während wir schliefen! Und wenn es der Statthalter erfährt, wollen wir ihn schon beschwichtigen und dafür sorgen, dass euch nichts geschieht. Sie nahmen das Geld und taten, wie man sie angewiesen hatte. Matthäus 28, 11-15

Die Botschaft, dass Jesus auferstanden ist, hätte logischerweise den Beweis erbracht, dass man einen Unschuldigen gekreuzigt hatte und alles, was er über sich gesagt hatte, die Wahrheit war. Anstatt sich nun an die eigene Brust zu schlagen und sich vor Gott zu entschuldigen, unternahm man alles, um diese Botschaft zu verschweigen. Man entwendete Geld aus dem Gotteskasten und gab es den Soldaten, damit sie die Lüge verbreiteten, die Jünger hätten den Leichnam Jesu gestohlen. Damit hatten auch diese sich selbst um eine Gnade betrogen, die Gott ihnen zuteil werden ließ.

Sie durften Zeugen seiner Auferstehung sein, denn der Engel sprach zu ihnen: Er ist nicht hier; er ist auferstanden, wie er gesagt hat. Matth. 28, 6. Mit der Annahme des Geldes hatten sie sich entschlossen, mit einer Lüge weiterleben zu wollen, anstatt sich mit der Botschaft des Engels zu beschäftigen. „Ein neues Kapitel beginnt“ weiterlesen

Von oben gelenkt

Und der Teufel führte Jesus hinauf auf einen Berg und zeigte ihm alle Reiche der ganzen Welt in einem Augenblick und sprach zu ihm: Alle diese Macht will ich dir geben und ihre Herrlichkeit; denn sie ist mir übergeben, und ich gebe sie, welchem ich will. Wenn du mich willst anbeten, so soll es alles dein sein. Lukas 4, 5-7

Unglaubliche Zusammenhänge werden offenbar. Satan zeigte Jesus alle Reiche der Welt. Dann macht er ein großartiges Angebot: Bete mich an und ich übergebe dir alles. Jesus lehnte entschieden ab. Dem Herrscher des babylonischen Reiches offenbarte Gott durch den Propheten Daniel den Verlauf der Geschichte der Völker bis hin zu dem Augenblick, wo Gott sein Reich aufrichten wird. Dan. 2, 29-45.

Hier wird deutlich, warum Jesus das Angebot ablehnte. Jesus kam nicht in die Welt, um Weltreiche zu beherrschen, sondern um Menschen aus diesen Reichen aus der Gewalt des Bösen zu befreien und am Ende sein ewiges Reich aufzurichten. Sein Reich ist anders, als die Reiche weltlicher Herrscher. Diese kommen und gehen, das hat die Geschichte immer wieder bewiesen. „Von oben gelenkt“ weiterlesen

Wenn Kopfkissen wie Steine sind

Er nahm einen Stein, der dort im Gelände lag, legte ihn sich unter seinen Kopf und schlief bald ein. 1. Mose 28, 11

Es müsste schon viel passiert sein, bevor ich einen Stein als Kopfkissen nehmen würde. Jakob tat es und das hatte einen Grund: Jakob hatte sich das Erstgeburtsrecht auf ehrliche Weise von seinem Bruder erworben und als sein Vater den Erstgeborenen segnen wollte, bekam er auch den Segen.

Esau erkannte, was er angerichtet hatte und trachtete nun danach, seinen Bruder umzubringen. Jakob musste fliehen und befand sich nun in der Wüste. Die Dunkelheit war hereingebrochen und er war müde geworden und suchte nach einem Lagerplatz. Erschöpft legte er sich an einem Stein nieder und schlief ein. Ich kann mir vorstellen, dass er schon bequemer geschlafen hatte, als hier in der Einsamkeit zwischen Dornen, Skorpionen und wilden Tieren. „Wenn Kopfkissen wie Steine sind“ weiterlesen

Wiederherstellung

Jetzt sagte der Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: „Das ist der Herr!“ Kaum hatte Simon Petrus das gehört, zog er sein Obergewand an, das er während der Arbeit abgelegt hatte, sprang ins Wasser und schwamm an das Ufer. Johannes 21, 7

Ich habe schon oft gebadet und bin geschwommen. Bevor Petrus ins Wasser stieg, zog er sein Hemd an – bei mir war das anders. Ich zog vorher mein Hemd aus und ging dann ins Wasser. Ob Petrus dafür einen Grund hatte? Ich meine ja.

Hinter ihm lag eine trübe und schmerzliche Erfahrung in der Beziehung zu seinem Meister. Er hatte mit einem Eid geschworen, dass er ihn nicht kannte. Ein hartes Stück für einen Mann, der über drei Jahre mit ihm unterwegs gewesen war, viel erleben durfte und einen klaren Ruf hatte, Gott zu dienen. Nach diesem Vorfall hatte er alle Brücken abgebrochen. Er wandte sich seinem alten Beruf wieder zu und wollte fischen gehen, als er von Johannes hörte, dass Jesus am Ufer stand und offenbar auf sie wartete. „Wiederherstellung“ weiterlesen

Jesus bekennen

Wer mich aber bekennet vor den Menschen, den will ich auch bekennen vor meinem himmlischen Vater. Wer mich aber verleugnet vor den Menschen, den will ich auch verleugnen vor meinem himmlischen Vater. Matthäus 10, 32-33

Ein Pastor erzählte mir, dass die Jugend, die er um sich versammelt hatte, sich eines Tages darüber beklagte, dass keine Fremden in ihre Zusammenkünfte kommen. „Die vielen leeren Plätze wirken nicht unbedingt ermutigend“, fügte jemand hinzu. Der Pastor ergriff die Gelegenheit und fragte: „Wollt ihr wirklich, dass alle Plätze besetzt sind, dann gehen wir jetzt nach draußen und rufen sie herein. Unsere Stadt ist voll von Jugendlichen“. Im Moment schien sein Vorschlag einiges durcheinander zu bringen. Sie hatten ein Programm vorbereitet und das sollte jetzt durchgezogen werden. Alles abbrechen und hinausgehen? Viel zu kalt und ungemütlich und dazu sind wir innerlich nicht vorbereitet. Alle Ausreden halfen nichts, denn der Pastor hatte sich schon seine Jacke angezogen und stand an der Tür. „Her zu mir“, sagte er, „jetzt holen wir sie rein“. Nach etwa einer Stunde trafen sich alle wieder im warmen Raum, doch sie kamen nicht allein. Einige Jugendliche von der Straße waren ihnen gefolgt. „Das war der Anfang eines geistlichen Aufbruchs in unserer Jugendarbeit“, fügte er freudig hinzu. Einige Wochen später wurde ich zu einer Konferenz von dieser Jugend eingeladen und konnte sehen, was Gott in kurzer Zeit hier zu tun vermochte. „Jesus bekennen“ weiterlesen

Die Macht der Manipulation

Etliche schrien so, etliche anders, und die Versammlung war in Verwirrung, und die meisten wussten nicht, warum sie zusammengekommen waren. Apostelgeschichte 19, 32

Ein Kunstschmied in Ephesus lebte davon, dass er Nachbildungen der Göttin Diana anfertigte und gut davon lebte. Viele seiner Kunden hatten ihn nun verlassen, sie waren Christen geworden. Daraufhin ersann er sich eine List. Er trat an die Öffentlichkeit und verbreitete Angst um die Zukunft der großen Diana mit dem Ziel, sein Geschäft wieder zu beleben. Der Trick zeigte Wirkung. Die Bürger gerieten in Aufregung und schrien etwa zwei Stunden: „Groß ist die Diana der Epheser“.

Manipulation ist zu einem Gewerbe geworden. Den Kunstschmied von damals haben die Journalisten von heute verdrängt. Tausende von ihnen leben davon, eine interessante Geschichte aufzuspüren oder eine zu erfinden, mit der sich viel Geld verdienen lässt. Diese wird dann zu einer dramatischen Story aufbereitet und dem Volk verkauft. Dabei wird darauf geachtet, dass die Gefühle der Leser oder der Zuschauer getroffen werden. Damit wird der Mensch willig gemacht, so zu denken oder zu handeln, wie es ihm dargeboten wird. Dabei soll er das Gefühl haben, dass seine Meinung oder seine Entscheidungen aus eigenem Antrieb kommen. „Die Macht der Manipulation“ weiterlesen

Die Macht der Gewohnheiten

Gewöhne einen Knaben an seinen Weg, so lässt er auch nicht davon, wenn er alt ist. Sprüche 22,6

Ein Missionar erzählte von einem Farmer, der sich auf seinem Hof einen Geier als Wächter hielt. Damit er ihm nicht davonflog, hatte er ihn an eine Leine gebunden, wie einen Hund. So lief der Vogel den ganzen Tag im Kreis herum. Eines Tages kam ein Tierschützer vorbei und bemängelte dies. „Lass ihn los,“ sagte er. „Der hat sich an sein Umfeld gewöhnt und wird dir nicht mehr davonlaufen.“ Gesagt, getan. Der Vogel bekam seine Freiheit. Zu seinem Erstaunen lief der Geier weiterhin seine Runde, wie zuvor. Die Gewohnheit hatte ihn fest im Griff. „Die Macht der Gewohnheiten“ weiterlesen

Das Feuer erhalten

Das Feuer auf dem Altar soll brennen und nie verlöschen. 3. Mose 6, 5

Als das Offenbarungszelt fertig war mit allen dazugehörenden Geräten, war der Tag der Einweihung gekommen. Vor dem Eingang hatte der Brandopferaltar seinen Platz bekommen. Er sollte bei allen Gottesdiensten eine zentrale Rolle spielen. Auf ihm sollten die Opfergaben verbrannt werden, die das Volk von ihren Sünden reinigen und die Gemeinschaft mit Gott erneuern sollten. Als alles gerichtet war, fiel göttliches Feuer vom Himmel und verzehrte das Opfer. 3. Mos. 9, 24.

Von diesem Augenblick an war die Herrlichkeit Gottes zu den Menschen herabgekommen. Jetzt sprach Gott zu Mose: „Dieses Feuer soll brennen und nie verlöschen.“ Der Grund war, dass es für dieses Feuer keinen Ersatz gab. So war es der Auftrag der Leviten, Wache am Altar zu halten. Täglich mussten sie die Asche entfernen und ständig neues Brennholz nachlegen. „Das Feuer erhalten“ weiterlesen

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