Sein Name ist Jesus

Und sie wird einen Sohn gebären, des Namen sollst du Jesus heißen; denn er wird sein Volk retten von ihren Sünden. Matthäus 1, 21

Mit Namen verbinden sich Personen und ihre Geschichte. So hat die Menschheit schon viele Namen hervorgebracht, an die sie sich auch Jahrzehnte später noch mit Respekt erinnert; in umgekehrter Weise ist es ebenso. Der bedeutendste Name aber ist und bleibt der Name „Jesus“. Jesus deshalb, weil Gott sich mit ihm verbunden hat. Jesaja weissagt: Siehe, eine Jungfrau wird schwanger sein und einen Sohn gebären, und sie werden seinen Namen Immanuel heißen, das ist verdolmetscht: Gott mit uns. Jes. 7, 14. Damit umgibt Gott diesen Namen mit seiner Person. Gott selbst wird mit ihm sein, wo immer dieser Name angerufen wird.

Durch Jesus schafft Gott Veränderungen von Umständen oder ein neues Denken bei Menschen, indem er ihnen seinen Geist schenkt. Deshalb sagt Petrus in seiner Verantwortung vor den Geistlichen in Jerusalem: In keinem andern ist das Heil, auch ist kein andrer Name unter dem Himmel den Menschen gegeben, durch den wir sollen selig werden. Apg. 4, 10-12. „Sein Name ist Jesus“ weiterlesen

Ist Allah der Gott der Bibel?

Denn der Herr, euer Gott ist der Gott aller Götter und der Herr über alle Herren, der große Gott, der Mächtige und Schreckliche, der die Person nicht ansieht und kein Geschenk nimmt. 5. Mose 10, 17

In Europa lebten 1962 600.000 Muslime, heute sind es etwa 35 Millionen und jedes Jahr kommt eine weitere Million dazu. Ganze Stadtteile sind bereits moslemisch geworden und überall entstehen neue Moscheen. Die Frage, ob Allah der Gott der Bibel sei, wird immer heftiger diskutiert. Während ein Moslem seinen Glauben ernster nimmt, als viele Christen, heizt das die Diskussion noch mehr an.

Die Juden sind das Volk, dem sich Gott als Schöpfer des Himmels und der Erde offenbart hat. Zu ihnen sprach er auf dem Berg Sinai; er gab ihnen die zehn Gebote, nach denen sie leben sollten. Damit wurden die Juden Offenbarungsträger und Besitzer des Wortes und Hüter der Wahrheiten, die in der Bibel stehen.

Hielten sie sich an seine Worte, wollte Gott sie schützen und versorgen und anderen Völkern zum Segen setzen. Würden sie ungehorsam sein, dann sollten sie erleben, was es bedeutet, wenn Gott nicht unter ihnen wohnen kann.

Damit hat Gott sein Wesen unzertrennlich mit der Geschichte dieses Volkes verbunden. Gott offenbarte ihnen durch 18 Propheten ihre Zukunft und ebenso die Geschichte von Völkern.

Die Bibel mit ihren sechsundsechzig Büchern hat eine Entstehungszeit von etwa 1500 Jahren. Über vierzig Autoren haben geschrieben und alle Aussagen stimmen in sich überein und alles, was geweissagt wurde, erfüllte sich, als die Zeit gekommen war.

Der Koran dagegen hat eine Entstehungszeit, die sich allein auf das Leben Mohammeds beschränkt. Wurde er nach der Glaubwürdigkeit seiner Aussagen gefragt, sagte er: „Er ist’s, der seinen Gesandten (Mohammed) mit der Leitung und der Religion der Wahrheit entsandt hat, um diese über jeden anderen Glauben siegreich zu machen. Und Allah genügt als Zeuge.“ Sure 48, 28-29.

Geht es um die Glaubwürdigkeit beider Bücher, ist das Verhältnis 1:40 – Grund genug, der Bibel mehr Glauben zu schenken, als dem Koran.

Die Kernaussage der Bibel ist Liebe zu Gott und zu allen Menschen. Matth. 22, 37-40; die des Koran ist ein Aufruf zur Gewalt gegen Juden und Christen.

Allah hat sie zu Feinden erklärt und droht ihnen mit dem „heiligen Krieg“. „Kämpfet wider jene von denen, welchen die Schrift (Bibel) gegeben ward, gegen die Nazarener (Christen), die sprechen: Der Messias ist Allahs Sohn… – Allah, schlag sie tot.“ Sure 9, 29-30.

Allah hat Mekka als Ort der Versammlung für alle Gläubigen erwählt. „Nehmt Abrahams Stätte als Bethaus an“, „Reinigt mein Haus für die es Umwandelnden und darin Verweilenden und die sich Beugenden und Niederwerfenden!“ Sure 2, 125. Der Gott der Bibel erwählte Jerusalem. So spricht der Herr: Ich kehre wieder auf den Zion zurück und will zu Jerusalem wohnen, dass Jerusalem eine Stadt der Treue heißen soll und der Berg des Herrn Zebaoth ein heiliger Berg. Sach. 8, 3. Wer den Koran aufmerksam liest, erkennt sehr schnell, dass Allah nicht der Gott der Bibel ist. Wer ist er dann?

Das Problem ist inwendig

Du blinder Pharisäer, reinige zum ersten, was inwendig im Becher ist, auf dass auch das Auswendige rein werde. Matthäus 23, 26

Ich habe mir oft die Frage gestellt, worin wohl das größte Problem der Menschheit bestehen mag. Ist es Armut und Hunger oder Krieg und Vertreibung oder Krankheit und Tod? Jesus bezeichnet das Herz des Menschen als den größten Problemherd: Was aber zum Munde herausgeht, das kommt aus dem Herzen, und das macht den Menschen unrein. Denn aus dem Herzen kommen arge Gedanken, Mord, Ehebruch, Unzucht, Dieberei, Lüge, Verleumdungen. Matth. 15, 19-20.

Jedem offenen Konflikt geht ein innerer voraus. Vor jeder Tat steht ein Gedanke. Ist der Gedanke gut, dann wird auch die Tat gut sein. Darauf macht Jesus hier aufmerksam. Er ruft auf zu einer geistlichen Mobilmachung gegen die Innenweltverschmutzung. „Das Problem ist inwendig“ weiterlesen

Gott achtet auf meine Worte

Rufe mich an in der Not, so will ich dich erretten, und du sollst mich preisen. Psalm 50, 15

Ich danke meinem Schöpfer, dass ich reden kann. Ich habe die Möglichkeit, zu kommunizieren und meine tiefsten Gedanken und Gefühle zum Ausdruck zu bringen und kann Beziehungen aufbauen und pflegen.

Mit der gleichen Zunge kann ich auch beleidigen und verletzen und wertvolle Beziehungen wieder zerstören. Ich kann Gott fluchen und mich damit selbst verdammen.

Es ist eine traurige Tatsache, dass das meiste Leid in dieser Welt der Zunge zu verdanken ist. So haben wir allen Grund, Gott um Vergebung zu bitten für alles Unnütze und Schlechte, das über unsere Lippen gekommen ist. Offenbar geht kein Wort verloren und alles, was wir mit unserer Zunge angerichtet haben, wird als Frucht auf uns zurückkommen. Mit der Zunge kann ich sogar den Himmel öffnen, denn Gott hört, was der Mund redet und antwortet. „Gott achtet auf meine Worte“ weiterlesen

Die sichere Burg

Der Name des Herrn ist eine feste Burg; der Gerechte läuft dahin und wird beschirmt. Sprüche 18, 10

Der Mensch ist das furchtsamste Wesen unter allen Geschöpfen. Zu allen Zeiten baute er Festungen, Burgen, Tunnel oder Mauern, um sich zu schützen.

Im Jahr 214 v. Chr. ließ der erste chinesische Kaiser Qin Shiuangdi den Bau der chinesischen Mauer beginnen und seine Nachfolger vollendeten sie. Inzwischen hat sie eine Länge von 8.851,8 km erreicht und ist das größte Bauwerk der Geschichte.

Zu keiner Zeit hatte sie wirklich ihren Zweck erfüllt. Heute dient sie als Touristenattraktion. In der Nähe meines Wohnortes befindet sich die Burg Rötteln. Auch sie diente viele Jahre als Bastion und Schutz vieler Herrscher. Im Laufe ihrer Geschichte wurde sie viele Male zerstört und wieder aufgebaut. Heute ist sie eine Ruine, wie fast alle Burgen im Lande. Salomo wusste wovon er sprach, wenn er sagte Der Name des Herrn ist eine feste Burg. Die Zeit der Kriege war zu Ende und unter seiner Herrschaft kam Israel zur Ruhe und Wohlstand kam über das Volk. Ihre Grenzen waren gesichert und aus aller Welt kamen Fürsten, um zu sehen, was Salomo aufgebaut hatte. Salomo wollte deutlich machen, dass dieser Wohlstand nicht auf Grund seines politischen Handelns zustande kam, sondern allein dem Namen des Herrn zu verdanken war. Kann der Name des Herrn auch für unser Leben wie eine feste Burg sein? Mit Sicherheit, ja! Dann allerdings genügt der Name allein nicht. Der Name Gottes ist in vieler Munde und es geschieht nichts. Hier aber geht es um die Person. Dass ich den Namen eines Millionärs kenne, bedeutet für mich noch lange keine Hilfe. Bin ich aber sein Freund, sieht die Sache schon anders aus. Er würde mich in Zeiten der Not versorgen oder sich für mich einsetzen. „Die sichere Burg“ weiterlesen

Wenn Männer weinen

Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich. Lukas 22, 62

Es gehört schon einiges dazu, bis Männer anfangen zu weinen. Mein Vater weinte, wenn er betrunken war und Mutter ernsthaft mit ihm sprach, dass er die Familie verarmen lasse. Dann versprach er, dass er nie wieder trinken würde. Diese Tränen waren kaum vertrocknet, schon saß er wieder im Wirtshaus. „Jungens weinen nicht!“ sagte meine Mutter zu mir, als ich mich als Kind an ihrem Rockzipfel ausheulen wollte, weil böse Buben mir einen Streich gespielt hatten. Tränen sind ein Zeichen von Schwäche und es gibt viele, die noch nie Tränen vergossen haben. „Wenn Männer weinen“ weiterlesen

Ora et labora

Des Gerechten Gebet vermag viel, wenn es ernstlich ist. Jak. 5, 16

Es ist gefährlich, Gebete zu kritisieren. Gebet ist eine heilige Angelegenheit, da ist jemand, der mit Gott redet, und schon schweigt der Zuhörer. Jesus warnte seine Zeitgenossen, nicht zu plappern wie die Heiden oder eine Show zu machen, wie die Heuchler es in den Synagogen oder in der Öffentlichkeit tun. Viele Worte sind noch lange keine Gebete und nicht jedes Gebet wird erhört, auch wenn konkret um etwas gebeten wird. „Ora et labora“ weiterlesen

Geduld, eine unverzichtbare Tugend

Ein Geduldiger ist besser als ein Starker und wer sich selbst beherrscht, besser als einer, der Städte gewinnt. Sprüche 16, 32

Wir verbrachten unsere Ferien in Norwegen. Ein Boot stand ebenfalls zur Verfügung und es reizte mich, auf den Fjord hinauszurudern. So gingen meine Frau und ich hinab zur Anlegestelle, doch das Boot lag unerwartet auf einer Sandbank. Vor Stunden schwamm es noch. Mit aller Kraft versuchte ich, es ins Wasser zu bringen, und als ich mir den Schweiß von der Stirn wischte, sagte meine Frau: „Wenn du warten könntest, bis die Flut kommt, bräuchtest du dich jetzt nicht so anzustrengen“. Ich hatte eine wichtige Lektion gelernt: Geduld ist eine unverzichtbare Tugend. „Geduld, eine unverzichtbare Tugend“ weiterlesen

Nicht müde werden

Solange wir noch Zeit haben, lasset uns Gutes tun und nicht müde werden; denn zu seiner Zeit werden wir auch ernten, wenn wir nicht ablassen. Galater 6, 9

Das kennt wohl jeder: Man lädt Menschen ein, bewirtet sie und tut ihnen Gutes und es gibt nicht mal ein Dankeschön dafür. Mal ehrlich, haben diese lieben Freunde dich auch schon mal eingeladen? Viele verneinen und sagen: „Mich lädt niemand ein“. Und so könnten wir eine ganze Palette von guten Taten aufzählen, die nicht einmal mit einem Dankeschön quittiert wurden. Irgendwann schleicht sich dann der Gedanke ein, ob es sich überhaupt lohnt, weiterhin Gutes zu tun.

Die Menschen sind einfach zu undankbar, zu unaufmerksam und selbstsüchtig und wir ziehen uns resigniert zurück. Paulus hätte diese Worte nicht geschrieben, wenn es nicht damals schon Menschen gegeben hätte, die ähnlich dachten. „Nicht müde werden“ weiterlesen

Gemeinschaft – Risiko und Chance

Miriam aber und Aaron fingen an, über Mose schlecht zu reden wegen der Mohrenfrau, die er sich genommen hatte. 4. Mose 12, 2.

Früher lebten Völker ganz unter sich. Fremde hatten kaum die Möglichkeit, sich zu integrieren, besonders in den Dörfern war das der Fall. Hier waren fast alle miteinander verwandt und der Zugezogene blieb oft über Jahrzehnte ein Ausländer und wurde dementsprechend behandelt. Gemeinschaft und Integration sind eine unverzichtbare Bereicherung für jeden. Sie ergänzt nicht nur, sie schützt auch den Einzelnen und macht stark.

Sie kann aber auch Anlass zur Kritik geben. Im obigen Bericht erfahren wir, dass Mose eine Frau gewählt hatte, die nicht dem Geschmack seiner Verwandtschaft entsprach. Aaron und Miriam ärgerten sich, weil sie eine Mohrin war. „Wie kann man so etwas tun, zumal wir doch alle Weiße sind“, mag ihr Vorwurf gewesen sein. Darauf zürnte der Herr und Miriam wurde aussätzig und wenn Mose nicht für sie gebetet hätte, wäre sie daran gestorben.

Dieser Bericht möchte uns ein zukunftsweisendes Wort mit auf den Weg geben. Heute sind wir eine multikulturelle Gesellschaft geworden. Menschen unterschiedlichster Herkunft und Nationen leben unter  uns und das Zusammenleben ist an Farbe und Vielfalt um vieles reicher geworden. So ist Gemeinschaftsfähigkeit mehr gefragt denn je, denn die „Mohrenfrau“ oder der „Mohrenmann“ oder ihre Kinder, wohnen bereits unter uns, vielleicht sogar im gleichen Haus und wenn sie sich für Gott interessieren, werden sie heute oder morgen sogar unsere Kirchen und Gemeinden besuchen. „Gemeinschaft – Risiko und Chance“ weiterlesen

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