Zwar allein, aber treu

Und Henoch wandelte mit Gott; und weil er mit Gott wandelte, nahm ihn Gott hinweg und er ward nicht mehr gesehen. 1. Mose 5, 22+24

Aus Henochs Biografie geht hervor, dass er ein Prophet war. Gott gestattete ihm einen Blick in die unsichtbare Welt; er sah die Wiederkunft Jesu mit seinen Heiligen, um Gericht über alle Gottlosigkeit der Menschen zu halten.
Judas 14-15.

Danach dürfte er ein unbequemer Zeitgenosse gewesen sein. Besonders aber fällt mir auf, dass niemand bereit war, seine Botschaft anzunehmen, nicht einmal seine Frau und die Kinder. Danach war Henoch ein einsamer Mann, – einsam wie ein Leuchtturmwärter, irgendwo an einer unbewohnten Küste. Würde ich einen Leuchtturmwärter fragen, wie er seinen Dienst sieht, würde er sagen: „Ich bin zwar allein, aber treu. Ich sorge dafür, dass genügend Licht ausgeht, um unzähligen Schiffen Orientierung zu geben, damit sie an den gefährlichen Klippen vorbeifahren können, um den sicheren Hafen zu erreichen.“ „Zwar allein, aber treu“ weiterlesen

Diospi Suyana (2)

Seit meinem ersten Beitrag zum Projekt Diospi Suyana in Peru sind genau 2 Monate vergangen. Zwei Monate in denen ich mich jeden Tag mit dieser Geschichte beschäftigte, denn sie ist außergewöhnlich. Weil mich schon das erste Buch ins Herz getroffen hat, nahm ich Kontakt mit dem Trägerverein Diospi Suyana e.V. auf, um zu erfahren, wie wir die Arbeit unterstützen können. Schon bald bekam ich eine Mitteilung, dass ein Vortrag von Dr. John am 25.06. bei der ICF in Bretten geplant ist. Daraufhin verschenkte ich ein halbes Dutzend dieser Bücher an Freunde und lud sie dazu ein. Tatsächlich waren wir dann auch zu Fünft bei dem Vortrag und alle meine Erwartungen wurden übertroffen.

Weil ich die drei Bücher weitgehend gelesen hatte, konnte ich den Hunderten von Bildern und den sehr komprimiert vorgetragenen Kommentaren dazu folgen. Es ist eine Botschaft die zu Herzen geht, denn all die Ereignisse seit Projektbeginn 2004 bis heute, lassen sich mit menschlicher Logik kaum erklären. So viele Zufälle kann es gar nicht geben. Da zieht Gott die Fäden um den Ärmsten der Armen, den Nachkommen der Inkas, den Quechuas in Peru Hilfe nach Leib, Seele und Geist zukommen zu lassen. Und die Arbeit wächst weiter. Das muss man gelesen oder gehört haben …

Nach dem Vortrag wurde die junge Zahntechniker-Meisterin Sonja Müller im Interview vorgestellt, die Ende 2021 für 3 Jahre ehrenamtlich nach Peru geht um die Liebe Gottes den bedürftigen Menschen dort in Wort und Tat zu übermitteln. Ich habe den Kontakt mit ihr geschlossen und möchte hier gelegentlich von ihrer Mission berichten. Wer mehr über sie wissen und evtl. auch ihren Newsletter bekommen möchte, kann den Kontakt mit ihr über die aussendende Missionsgesellschaft  VDM knüpfen.

Am Ende der Veranstaltung wollte einer meiner Freunde noch ein Bild von uns Gästen mit Sonja machen um ein Andenken an diesen denkwürdigen Tag mitzunehmen, der für mich der Anfang einer virtuellen Reise nach Peru ist. Denn sowohl die weitere Entwicklung von Diospi Suyana, was in der Quechua Sprache „Vertrauen auf Gott“ bedeutet, als auch die Mission von Sonja möchte ich – so Gott will – in den nächsten Jahren aus der Ferne miterleben.

 

Rückendeckung von Gott

Da erhob sich der Engel Gottes, der vor dem Heer Israels herzog, und stellte sich hinter sie. Und die Wolkensäule vor ihnen erhob sich und trat hinter sie und kam zwischen das Heer Israels. Und dort war die Wolke finster, und hier erleuchtete sie die Nacht, und so konnten die Heere die ganze Nacht einander nicht nähern. Und die Kinder Israel gingen hinein mitten ins Meer auf dem Trockenen. 2. Mose 14, 19-22

Die Heere Pharaos waren fest entschlossen, die entflohenen Juden wieder in die Sklaverei nach Ägypten zurückzuholen. Die Wolkensäule verhinderte es, indem Gott ihnen den Rücken deckte und sie schützte.

Wir entdecken hier eine großartige Wahrheit, die auch heute noch Gültigkeit besitzt. Gott schützt seine Kinder vor Angriffen aus dem Hinterhalt, indem er ihnen den Rücken deckt. Das hat Paulus gemeint, wenn er schreibt: Ist Gott für uns, wer mag wider uns sein? Wer will die Auserwählten Gottes beschuldigen? Gott ist hier, der da gerecht macht. Wer will verdammen? Christus ist hier, der
gestorben ist, ja vielmehr, der auch auferweckt ist, welcher ist zur Rechten Gottes und vertritt uns.
Röm. 8, 31+33-34. Wenn Gott uns Rückendeckung gibt, erwartet er, dass auch wir dasselbe tun. „Rückendeckung von Gott“ weiterlesen

Alles beginnt im Verborgenen

Gesegnet der Mann, der sich auf den Herrn verlässt, er ist wie ein Baum am Wasser gepflanzt, der seine Wurzeln zum Bach hin ausstreckt. Denn obgleich die Hitze kommt, fürchtet er sich doch nicht, sondern seine Blätter bleiben grün; und er sorgt sich nicht, wenn ein dürres Jahr kommt, sondern bringt ohne Aufhören Früchte. Jeremia 17, 7-8

Sequoia – auch Mammutbäume genannt – stehen im Nationalpark Kaliforniens. Viele sind bereits über 135 Meter hoch gewachsen und haben einen Stamm von zwölf Metern Durchmesser. Einige sind bereits 3 – 4000 Jahre alt geworden und wachsen immer noch. Ihr Geheimnis ist, dass sie tief unten in der Erde ihre Wurzeln zu den Quellen ausgestreckt haben und Tag und Nacht trinken und das kostbare Nass bis hoch hinauf in ihre Wipfel transportieren. „Alles beginnt im Verborgenen“ weiterlesen

Wenn der Hunger plagt

Wie der Hirsch lechzt nach frischem Wasser, so schreit meine Seele, Gott, zu dir. Meine Seele dürstet nach Gott, nach dem lebendigen Gott. Wann werde ich dahin kommen, dass ich Gottes Angesicht schaue? Psalm 42, 2-3

Flavius Josephus beschreibt in seinem Buch „Der jüdische Krieg“ den verzweifelten Kampf der Juden zur Verteidigung der Stadt Jerusalem. Nach langer Belagerung brach eine Hungersnot unter der Bevölkerung aus.

Er schreibt: „ Es gibt kein Gefühl, das den Hunger an Intensität übertrifft; und kein Gefühl bringt den Hunger so absolut zum Schweigen, wie das Gefühl für das Schreckliche. Was sonst einem noch ans Herz rührt, das lässt ihn gleichgültig, sobald er hungert. Es gab Mütter, die ihren Kindern den Bissen aus dem Mund raubten. Horden Verhungernder durchzogen die Straßen und wo es nach Essbarem roch, drangen sie in die Häuser ein und durchwühlten alles, wobei vor keiner Grausamkeit zurückgeschreckt wurde.“ „Wenn der Hunger plagt“ weiterlesen

Diospi Suyana (1)


Vor längerer Zeit lieh mir eine gute Bekannte einige Bücher unter denen sich auch das Buch (links im Bild) befand. Weil ich schon mehrere Bücher über Erfahrungen im Jenseits gelesen hatte, ordnete ich dieses Buch vorschnell in die Kategorie der Nahtoderfahrungen ein. Dabei übersah ich den Untertitel. 

Vor wenigen Wochen begann ich nun das Buch mit wachsendem Interesse zu Lesen und erlebte dabei Überraschungen die mich bewogen diesen Blog-Beitrag zu schreiben. Die spannende Geschichte der Vision des Ehepaares John und die Realisierung ihres Traumes stärkt nicht nur gläubige Menschen in ihrem Glauben an Gott. Sie ist durchaus geeignet auch Zweifler zu überzeugen.

Der Name John bewegte mich, je weiter ich las, dieses Buch (im Bild rechts) auch meiner gleichaltrigen Cousine Friedel John zu schenken. Schon weil sie seit ihrer Heirat 1964 den gleichen Namen trägt. Aber auch weil ich sie mag.
Schon wenige Tage später rief sie mich an.
Mit diesem Buch hätte ich voll ins Schwarze getroffen. Nicht nur, dass sie das Buch regelrecht verschlang, also ohne Unterbrechung durch las, sondern dass ihr Mann Reiner ein Großcousin von Dr. Klaus-Dieter John ist. Vor einem Jahr hatten Friedel und Reiner im ZDF in der Sendung „Ein Herz für Kinder“ von dem Projekt in Peru erfahren. Jetzt konnten sie die ganze Geschichte lesen, die ihren Glauben an Gottes Macht ganz neu stärkte.

Erst als ich beim Weiterlesen des Buches auf den Namen Diospi Suyana stieß (den Untertitel auf der Umschlagseite hatte ich total übersehen), erinnerte ich mich an ein Bild, dass ich vor 5 Jahren von einem Donauschwaben erhielt, der mich im Rahmen meiner Ahnenforschung kontaktiert hatte: Rudolf Kniesel.


Er schrieb dazu: Zwischen meiner Frau Regina und mir ist meine Enkeltochter Sarah Nafziger auf Heimaturlaub von Peru. Hatte ich damals in seiner E-Mail nicht auch den Namen Diospi Suyana gelesen? Die E-Mail fand ich nicht mehr.
Aber der Name der jungen Frau ist eher selten. Also googeln?

Als ich mich dem Ende des Buches näherte und die restlichen Seiten durchblätterte entdeckte ich eine Liste mit den 61 Namen des Teams, das (beim Druck der 10. Auflage des Buches) gerade in Curahuasi ehrenamtlich arbeitete. Und tatsächlich fand ich dort den Namen Sarah Nafziger.

Inzwischen hatte ich mir alle drei Bücher von Dr. Klaus-Dieter John gekauft um sie auch an Menschen die mir Gott aufs Herz legt, verleihen zu können. Auch in der neuesten Ausgabe des Buches (rechts im Bild)  fand ich den Namen von Sarah. Also googeln!

Wenn man etwas ganz Bestimmtes sucht braucht man Geduld. Nachdem ich alles über Dr. Sarah Nafziger in Montgomery, Alabama gelesen und die Bilder verglichen hatte, suchte ich weiter.  Schließlich fand ich diesen knappen Bericht mit der Überschrift „Gibt es so etwas wie Gottes Führung?„.  Die Krankenschwester Sarah Nafziger, die sicher inzwischen geheiratet hat und vielleicht einen anderen Namen trägt, möchte ich kennen lernen …

 

Wunschkind Gottes

Der heutige ERF-Gottesdienst hat mich an einer Stelle so sehr angesprochen, und mit Freude erfüllt, dass ich es meinen treuen Lesern unbedingt mitteilen muss. In der Predigt von Pastor Winkler, die in der 23. Minute beginnt, zitiert er den Theologen Hans-Joachim Eckstein, mit der Kernaussage der Thematik :
„Du bist ein Wunsch, den sich Gott selbst erfüllt hat!“

Das erinnerte mich daran, dass meine Eltern mich nicht gewollt hatten.  Wenn ich dennoch existiere, dann – weil Gott es wollte. Ich bin ein Wunschkind Gottes. Es war sein Wunsch, dass ich lebe und mit ihm kommuniziere. Das will ich immer und immer wieder tun und meine Freude darüber weitersagen. Deshalb gab ich auch diesem Gottesdienst, der mich schon vor der Predigt ansprach, gerne die 5 Sterne.  Und danke dem ERF für die Aufzeichnung.

Auf dem Areopag in Athen stand ich auch schon während der Griechenlandreise „Auf den Spuren des Paulus“ den unsere Kirchengemeinde 2013 organisiert hatte und an die ich sehr gern zurück denke.
Über einen Kommentar zu diesem Gottesdienst würden der ERF und ich uns sehr freuen.  Fragen von ihnen hier oder in einer persönlichen mail beantworte ich gerne.

Lied zum Thema: Vergiß es nie  …

Die Basisbibel online

Mein Nachbar schenkte mir zum Geburtstag die neue Basisbibel.
Zunächst war ich skeptisch und fragte mich, wozu wir noch eine neue Bibelübersetzung brauchen. War doch die gute alte Lutherbibel erst 2017 revidiert worden.
Die Begründung für die Herausgabe einer neuen Übersetzung kann man hier Deutsche Bibel Gesellschaft nachlesen. Sie überzeugte mich aber (noch) nicht.

Meine Skepsis schwand, als ich zwei Bibelstellen darin prüfte, die selbst manchem Theologen Zweifel bereiten.
Zum Beispiel den Satz im sogenannten Vaterunser, den Luther in Matth. 6, 13  mit „… und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns von dem Bösen.“ übersetzt hat.
Als ich in der Basisbibel, die auch online gelesen werden kann, im Kapitel 6 des Evangeliums nach Matthäus im Vers 13 den Satz so las: „Und stell uns nicht auf die Probe, sondern rette uns vor dem Bösen.“ war ich angenehm überrascht.

Der Begriff Versuchung ist laut Wikipedia negativ. Da heißt es:
„Eine Versuchung ist der Anreiz oder die Verleitung zu einer Handlung, die reizvoll erscheint, jedoch unzweckmäßig ist, einer sozialen Norm widerspricht bzw. verboten ist.“
Diese Bedeutung als Gottes ‚Absicht‘ zu verstehen, ist schwer zu erklären.

Bei dem Begriff der Basisbibel ‚auf die Probe stellen‚ fallen mir die Synonyme ‚prüfen – testen – erproben‘ ein. Diese Begriffe erscheinen mir sehr realistisch, denn sie treffen für unser ganzes Leben zu. Und jeder weiß um die Prüfungen die er nicht bestanden hat. Weil er sich nicht genügend darauf vorbereitet hat oder weil sie ihm einfach zu schwer waren.

Ja, das gefiel mir, denn ich habe schon oft vor einer Prüfung um Hilfe gebetet. Von solchen Prüfungen des Lebens verschont zu bleiben, das erbitten wir von Gott, wenn wir das Vaterunser beten. „Die Basisbibel online“ weiterlesen

Danke für das vergangene Jahr

Mit diesem Rat aus meinem alten Lebensfreude-Kalender möchte ich mich bei allen bedanken, die mir zum Geburtstag gratuliert haben. Wenn ich im vergangenen Jahr meine Beziehung zu  Euch – Corona-bedingt – mehr virtuell als reell pflegte, so war doch so viel Schönes dabei, dass ich gerne darauf zurück schaue. Ich danke Euch, dass ihr meinen Lebensalltag durch eure Kommentare, E-Mails und Telefonate sehr bereichert habt. Lasst uns nun nach vorne blicken. Wenn die Sonne den letzten Raureif des Winters für lange Zeit verdrängt hat, werden wir uns hoffentlich wieder unmaskiert live in die Augen sehen können. In diesem Sinne: Bleibt gesund und freut Euch auf das Schöne im Neuen Lebensjahr.