Ich bin nicht allein

Nähme ich Flügel der Morgenröte und bliebe am äußersten Meer, so würde auch dort deine Hand mich führen. Psalm 139, 9-10

Die grausamen Verbrechen des Terrors in der Metro und einem Bus in London erschütterten damals die Menschen weltweit. Nach den Verbrechern und ihren Hintermännern wurde gesucht. Einer war über den Kanal nach Frankreich und weiter über die Schweiz nach Italien geflohen, wo er sich bei Freunden versteckt hielt. Eigentlich unauffindbar. Doch sein Handy verriet ihn. Die Polizei hatte seine Gespräche ständig abgehört, die Signale verfolgt und ihn gefasst! Diese Meldung erschien mir fast unglaublich. Was vermag der Mensch heute alles dank der Technik zu tun. So wird in ähnlicher Weise fast jedes Kapitalverbrechen aufgedeckt. „Ich bin nicht allein“ weiterlesen

Auf die richtige Perspektive kommt es an

Ich hebe meine Augen auf zu den Bergen. Woher kommt mir Hilfe? Meine Hilfe kommt von dem Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat. Psalm 121, 1-2

Wer sein Leben mit Jesus leben will, muss glauben, sagt die Schrift. Hebr. 11, 6. So spielt der Glaube eine Schlüsselrolle in der Nachfolge. Der obige Vers will uns zeigen, wie eine gesunde Glaubenshaltung beschaffen sein muss. Glaube hat etwas mit Hinaufsehen zu tun. Als das Volk Israel durch die Wüste zog, wurden die Menschen unterwegs verdrossen. Sie beklagten sich über das Manna und sehnten sich zurück nach der Speise in Ägypten. Darauf entzog Gott ihnen seinen Schutz und unzählige Giftschlangen kamen; viele wurden gebissen und starben. Das Volk schrie voller Verzweiflung zu Gott und Er gab ihnen ein Zeichen: Mose musste eine Schlange aus Bronze anfertigen und diese hoch an einen Pfahl hängen. Wer  gebissen worden war und zu dieser Schlange hinaufsah, der blieb am Leben. 4. Mos. 21, 4-9. Ein anderes Beispiel gibt uns die Geschichte des Abraham. Als Gott einen Bund mit ihm schließen wollte, ließ Er ihn zuvor hinausgehen und die Sterne zählen. Dann heißt es: Als er hinaufsah, um zu zählen, begann in ihm Glaube zu wachsen. 1. Mos. 15, 1-6. Dieses und andere Beispiele geben uns die Veranlassung, sich Gedanken über die Beschaffenheit gesunden Glaubens zu machen. „Auf die richtige Perspektive kommt es an“ weiterlesen

Zum Sieg bestimmt

Denn mit dir kann ich Kriegsvolk zerschlagen und mit meinem Gott über Mauern springen. Psalm 18, 30

Die meisten Informationen, die unsere Wohnzimmer erreichen, sind negativ. Mit guten Nachrichten lässt sich keine Zeitung machen, sagte ein Verleger. Je negativer die Meldung, desto höher die Auflage. Das hat unweigerlich Folgen. Ein Mensch, der ständig mit negativen Meldungen gefüttert wird, bekommt eine negative Einstellung zum Leben. Seine Maßstäbe verändern sich ebenso wie seine Sprache und seine Haltung zum Leben. Ein negativ geprägter Mensch wird auf Niederlagen programmiert. Schlussendlich hat ihn das Leben auf die Seite der Verlierer gestellt. „Zum Sieg bestimmt“ weiterlesen

So will Gott uns führen

Ich will dich unterweisen und dir den Weg zeigen, den du gehen sollst; ich will dich mit meinen Augen leiten. Psalm 32, 8

Da ich ein schlechter Pfadfinder bin, schenkte man mir ein GPS (Global Positioning System). Begebe ich mich jetzt auf Reisen, begleitet mich eine liebliche Stimme aus dem Lautsprecher. „In 200 Metern bitte rechts abbiegen“, sagt sie und später: „Im Kreisverkehr bitte die dritte Ausfahrt benutzen,“ und so geht es nun während der ganzen Fahrt. Immer wieder die richtige Information zur rechten Zeit, und ich brauche nur noch zu tun, was gesagt wird. Wie das funktioniert? Ich bin kein Elektroniker, aber eines stelle ich fest: Man beobachtet mich und jemand kennt das Ziel, das ich erreichen möchte und gibt mir die richtigen Anweisungen, bis ich das Ziel erreicht habe. „So will Gott uns führen“ weiterlesen

Mit Erwartungen leben

Du erfüllst ihm seines Herzens Wunsch und verweigerst nicht, was sein Mund erbittet. Psalm 21, 3

Wieder einmal hatte sich der Kreis Jungbekehrter getroffen, zu dem auch ich gehören durfte, als mein Freund Willi sagte, dass es in seinem Wohnzimmer nun allmählich zu eng werden würde. Der Zeitpunkt schien gekommen zu sein, sich nach Räumen in einer Schule umzusehen. Ich horchte genau hin, seine Worte klangen wie Musik in meinen Ohren. Spontan fragte ich, ob man dort auch Kinder unterrichten könnte. Ich war bereit, diesen Job zu übernehmen. Gerne, hieß es, und eine junge Mutter war besonders begeistert, sie hatte zwei Kinder und dazu konnte sie Klavier spielen. Sie wollte mir bei der Arbeit helfen.
So machte ich mich sofort ans Werk und besorgte mir das nötige Material für den Unterricht. Der große Tag war gekommen und als ich auf meinem Fahrrad saß, fiel mir plötzlich ein, dass ich vergessen hatte Kinder einzuladen. „Mit Erwartungen leben“ weiterlesen

Mit Zielen leben

Er gebe dir, was dein Herz begehrt, und erfülle alles, was du vorhast. Psalm 20, 5

Gott erlaubt es, mit Zielen zu leben. Er möchte, dass wir unser Leben mit Inhalten füllen, für die es sich lohnt, zu leben. Er hat Freude daran, wenn wir von Erfolg zu Erfolg schreiten und abenteuerlich leben. Es gibt keine größere Kraft im Leben, als mit Zielen unterwegs zu sein, auch wenn nicht alles erreicht wird, was wir uns vorgenommen haben. Es ist besser, mit unerreichten Zielen gelebt zu haben, als ohne Ziele durchs Leben geschlendert zu sein. „Mit Zielen leben“ weiterlesen

Der Umgang mit dem Wort

Wie glücklich ist ein Mensch, der Freude findet an den Weisungen des Herrn, der Tag und Nacht in seinem Gesetz liest und darüber nachdenkt. Psalm 1, 2

Dieser Psalm widmet sich dem Umgang mit dem Wort Gottes. Dann gleicht er einem Baum, der am Wasser steht und Jahr für Jahr gute Früchte hervorbringt und sein Laub bleibt grün und frisch bei aller Dürre und großer Hitze. Was immer ein solcher Mensch unternimmt, wird ihm gelingen.

Hier wird uns der Umgang mit dem Wort Gottes beschrieben. Es wird gesagt, dass wir es anders lesen müssen, als wenn wir ein Buch lesen. Ein Buch kann ich ein- oder mehrere Male lesen und dann verliert es seine Ausstrahlung. Ein Buch besteht aus menschlichen Worten und die sind begrenzt und haben kein Leben in sich. Ganz anders aber ist es mit Gottes Wort. Gottes Wort ist ein lebendiges, heiliges und schöpferisches Wort:
Gott schuf Himmel und Erde durch sein Wort. Dieses Wort wurde Mensch und lebte unter uns. Jesus ist das lebendige Wort und wer ihn anrührte, wurde geheilt und wo er sprach, musste Satan seine Opfer freigeben.

Wenn wir zur Bibel greifen, sollten wir uns nicht nur einen Überblick verschaffen wollen, indem wir es Kapitel für Kapitel lesen. Wir sollten es Wort für Wort lesen und Denkpausen einlegen. Unser Text sagt, dass wir immer wieder darüber nachdenken und es im Herzen bewegen sollen. Das ist ein Vergleich mit jemand, der einen Bissen Brot essen will. Er zerkaut den Brocken solange, bis er zu Brei geworden ist um ihn dann herunterzuschlucken. Erst so kann das Brot seine nahrhaften Substanzen dem Körper zufügen.

Gott möchte erreichen, dass sein Wort, seine schöpferischen und Leben spendenden Kräfte unseren Geist, die Seele und den Körper völlig durchdringen. Erst dann beginnt es wie ein Same in uns zu keimen. Es weckt Glauben und das Erfülltwerden mit seinem Geist. Jetzt können wir uns empor schwingen mit Flügeln wie ein Adler.

Solange wir uns mit dem Wort nur intellektuell beschäftigen, wird es nie seine geheimnisvolle Kraft offenbaren können. Unser Intellekt will beherrschen, er will analysieren und hinterfragen. Der natürliche Mensch will auch Herr über Gottes Wort sein. Er will es zerpflücken wie eine Blume und es so unbrauchbar machen. Unser Intellekt kann nicht glauben, dafür fehlt ihm die nötige Dimension, diese hat allein das Herz. Deshalb müssen wir Gottes Wort Zugang zu unserem Herzen geben und es dort bewegen, damit es uns beherrschen kann. Der Betrachter muss sich unter Gottes Allmacht demütigen und ihm die Herrschaft über sein Leben geben.

Erst jetzt bekommt der Heilige Geist die Möglichkeit, uns Gottes Wort in den Mund zu legen, damit wir im Glauben wie Jesus es tat, zu sprechen vermögen. So werden auch unsere Wünsche und Gebete gelenkt um erhörend beten zu können.

Jesus geht auf diese Wahrheit ein, wenn er sagt: Wenn ihr in mir bleibt und meine Worte in euch bleiben, werdet ihr bitten, was ihr wollt und es wird euch widerfahren. Joh. 15, 7.

Gott schickt uns seinen Engel

Der Engel des Herrn lagert sich um die her, die ihn fürchten und hilft ihnen heraus. Psalm. 34, 8

Jedes Jahr gibt es in unserer Stadt den Weihnachtsmarkt. Viele kommen von weit her, um einzukaufen. Gestern hatte auch ich mich auf den Weg gemacht, um zu sehen, was alles geboten wird. Neben Bratwurst, Bier, Musik und viel Glimmer gab es eine Unmenge von Engeln in allen Größen. Man vergleicht, kauft und bezahlt und zieht dann wieder ab, vollgepackt mit Tüten und Tragetaschen. Schließlich ist ja bald Weihnachten…

Ich stelle mir vor, ein richtiger Engel käme aus der unsichtbaren Welt hervorgetreten und stände plötzlich mitten unter den Kauflustigen, so einer wie der Prophet Daniel ihn sah: … und sein Gesicht war wie das Aussehen eines Blitzes und seine Augen wie Feuerfackeln und der Klang seiner Worte war wie der Klang einer Volksmenge.

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Wir sind bereit

Wohlan, alle, die ihr durstig seid, kommt her zum Wasser! Und die ihr kein Geld habt, kommt her, kauft und esst! Kommt her und kauft ohne Geld und umsonst Wein und Milch! Warum zählt ihr Geld dar für das, was kein Brot ist, und sauren Verdienst für das, was nicht satt macht? Hört doch auf mich, so werdet ihr Gutes essen und euch am Köstlichen laben. Jesaja 55, 1

Durch Jesus Christus hat Gott auf diese Welt eine Großoffensive der Liebe gestartet. An einem Brunnen vor der Stadt fand Jesus eine Frau, die gekommen war, Wasser zu schöpfen. Er sprach über ein Wasser, das den Durst für immer zu stillen vermag. Er sprach aber auch über ihre Vergangenheit und sagte, dass sie mit fünf Männern bereits eine engere Beziehung hatte. Diese Worte trafen sie ins Herz. Sie ließ den Krug stehen, eilte ins Dorf und rief ihre Freunde und Nachbarn zum Brunnen, weil dort jemand ihr die Wahrheit über ihr bisheriges Leben gesagt hatte. Diese Reaktion ist erstaunlich. Wer hat es gern, wenn jemand über sein Leben Dinge hervorholt, die längst verdrängt und vergessen waren? Der obige Vers fand hier seine Erfüllung. Evangelium ist wie Wasser in der Wüste. Was wie gestorben aussieht, erwacht zu neuem Leben, wenn es mit Wasser in Berührung kommt. Nach dem Gespräch war aus einer geschundenen und gedemütigten Frau ein neuer Mensch geworden. Lies Joh. Kap. 4.

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Jesus konnte Nein sagen

Da sprach einer zu Jesus: Siehe, deine Mutter und deine Brüder stehen draußen und wollen mit dir reden. Er antwortete aber und sprach: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? – Wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter. Matthäus. 12, 47-50

Dieser Bericht lässt mich wissen, dass Jesus noch weitere Geschwister hatte. Es heißt, dass seine Mutter Maria und seine Brüder Jakobus, Joseph, Simon und Judas zu ihm gekommen waren, mit ihm zu sprechen. Dazu werden auch Schwestern erwähnt. Jesus wuchs also in einer kinderreichen Familie auf. Jesus verneinte ihren Wunsch und sagte: Wer ist meine Mutter, und wer sind meine Brüder? – Wer den Willen meines Vaters im Himmel tut, der ist mein Bruder und meine Schwester und meine Mutter.  Mit diesem „Nein“ macht Jesus deutlich, dass er seine Mutter nicht als eine Heilige betrachtet, die man göttlich verehren müsse. Im Gegenteil, er stuft sie als einen Mensch ein, der genau so der Erlösung bedurfte, wie seine Jünger oder irgend ein anderer. Der ganze Mythos, den man um Maria gemacht hat, ist eine Erfindung der Kirche. Er entbehrt jeder biblischen Grundlage.

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